Am 28. Sept.24 versammelte sich der Vorstand der Deutschordenskomturei „An Tauber, Neckar und Bodensee“ in der Hermannus-Kapelle der Schlosskirche St. Michael.

Ein Novum:
Pfr.Mayer feierte dabei über dem Schädelreliquiar die Hl. Messe.

Am 28. Sept.24 versammelte sich der Vorstand der Deutschordenskomturei „An Tauber, Neckar und Bodensee“ in der Hermannus-Kapelle der Schlosskirche St. Michael.

Ein Novum:
Pfr.Mayer feierte dabei über dem Schädelreliquiar die Hl. Messe.

mit Pfr. Dr. lic. theol. Stephan Sproll
Freitag, 30. August, 15:00 Uhr
bis Sonntag, 01. September 2024, Ende ca. 13:00 Uhr
(Wunder des Jahrhunderts)
Wenn man die Schriften von Hermann dem Lahmen betrachtet, so haben diese alle
gemeinsam, dass sie auf Gott ausgerichtet sind. Lernen wir in seinen Schriften zwischen den Zeilen
zu lesen, da er mit menschlichen Worten die Herrlichkeit Gottes nicht auszudrücken vermochte.
Elemente: Heilige Messe, Beichte, Eucharistische Anbetung, Vorträge, Schweigen, Gebet und Besuch der Gedenkstätte der Schlosskirche Altshausen.
Anmeldung (bis spätestens 22.August) und Information
Schönstatt-Zentrum Aulendorf
wallfahrt.aulendorf@schoenstatt.de
07525-9234-0
Liebe Mitglieder und Freunde der Hermanus-Gemeinschaft,
es ist schon eigenartig, wie aktuell doch die Geschichte von der Herbergsuche auch heute nach mehr als zweitausend Jahren immer noch ist – bei Lk 2,1-7 angedeutet (weil in der Herberge kein Platz für sie war).
Getreu dem Wort Jesu – wenn ihr nicht werdet wie die Kinder – wollen wir uns inspirieren lassen von einer Weihnachtsfeier in einer Grundschule. Ein sechsjähriger Junge, der Konzentrationsprobleme hatte und das Gelernte nicht behalten konnte, erhielt, wie alle anderen Mitschüler auch, eine Rolle bei der Aufführung eines Theaterstücks. Weil er aber immer alles vergesse, wollte er lieber auf die zugedachte Rolle verzichten. Die Lehrerin beruhigte ihn und schlug vor, die Rolle des Herbergsvaters zu spielen. Sie sagte ihm, wenn Maria und Josef kommen, musst du ihnen nur antworten: „Es ist kein Platz für euch in der Herberge.“ Der Junge freute sich und übte diesen Satz mehrmals täglich. Am Tag der Aufführung, als Maria und Josef kamen und fragten: „Haben sie noch einen Platz für uns in der Herberge?“, schaute der kleine Junge Maria und Josef an und empfand Mitleid mit ihnen. Ihre Situation tat ihm so leid, dass er unmöglich zu ihnen sagen konnte: “Es ist kein Platz für euch in der Herberge.“ Also schwieg er und starrte sie an. Die Lehrerin kam ihm zu Hilfe: „Sag deinen Satz: Es ist kein Platz für euch in der Herberge.“ Gezwungenermaßen entgegnete er ihnen diesen Satz, und Maria und Josef brachen wieder auf. Da rief er ihnen hinter her: „Wartet, es ist kein Platz in der Herberge, aber ich werde euch mein Zimmer geben,“
Wir ahnen es: dieses Zimmer kann nur sein Herz sein.
Auch wir Erwachsene müssen uns der Wahrheit stellen, wenn es um die Herbergsuche vor Weihnachten geht. Gott will in meinem Herzen neu geboren werden, Jesus will einen sicheren Platz bekommen. Deshalb hat sich seine Mutter Maria in Lourdes, in Fatima, heute ganz aktuell in Medjugorje auf den steinigen Weg zu uns heutigen Menschen gemacht, um uns mit Gott zu versöhnen; um Jesus neu einer Menschheit zu bringen, die in Gefahr ist, Gott aus den Augen und aus dem Herzen zu verlieren. Die Herbergsuche geht also für Maria weiter in einer Intensität von ungeahntem Ausmaß. Und sie klopft auch bei uns an.
Und da sind ja auch noch jene andere heute: Abermillionen Flüchtlinge weltweit, heimatlos und ohne Perspektive auf ein normales Leben – auch sie suchen Herberge und setzen ihre Hoffnung auf Menschen, die ihr Herz weit aufmachen; und sie klopfen vor allem bei uns an.
Wir beklagen zurecht in unserer Zeit eine Welt, die geprägt ist von Unheil, Unsicherheit, Friedlosigkeit, von Krieg und Verfolgung Unschuldiger, von Lieblosigkeit und Hass. Die Sehnsucht nach Frieden war vielleicht noch nie größer in der Menschheitsgeschichte, jedenfalls bei einem Großteil der heute Lebenden.
Die Botschaft des Advent und der Weihnacht verkündet uns, dass Frieden möglich ist- allerdings nicht ohne Gott, sondern da, wo Jesus nicht zu hören bekommt: es ist kein Platz mehr frei in meinem Herzen.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit … so klingt es in der Zeit des Advent in allen Kirchen hoffnungsvoll, erwartungsvoll; da leuchtet auch schon Freude auf, weil das Heil der Welt, das Licht in der Dunkelheit angekündigt wird.
Darauf warten wir, danach sehnen wir uns. Sehnsucht nach dem Kommen des Herrn erfüllt sich am ehesten dann, wenn wir ihm entgegengehen. „Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.“ Damit dieses Licht und das verheißene Heil auch Wirklichkeit wird, nehme ich mir fünf Minuten, zehn Minuten … jeden Tag Zeit und bereite mein Herz. Je lichter und reiner mein Herz ist, desto freudvoller wird meine Begegnung mit dem göttlichen Kind, mit dem Erlöser und Heiland sein. Dann dürfen wir einstimmen in den adventlichen Ruf: „O Herr, wenn du kommst, hält mich nichts mehr zurück, wir laufen voll Freude den Weg auf dich zu. Dein Fest ohne Ende steht für uns bereit. O Herr, wir warten auf dich.“
Ich darf abschließend noch einmal auf die Eingangsgeschichte mit der Weihnachtsfeier in der Grundschule zurückkommen. Mit Konzentrationsproblemen haben nicht nur Kinder zu tun; vielleicht sind sie bei uns Erwachsenen sogar größer. Das ist eine leidvolle Erfahrung und zugleich Herausforderung eines stressbeladenen Alltags, auch eine Mahnung zur Umkehr..Denn nicht nur wir sind Wartende, auch der allzeit bereite Gottessohn, ja Gott selbst, erwartet uns.
Ich wünsche Ihnen/Euch allen eine vom Geist der Umkehr und Besinnung erfüllte Adventszeit und danach gesegnete, frohe Weihnachten.
Der Blick auf das neue Jahr erfüllt uns zwangsläufig mit wachsender Sorge. Umso mehr wünschen wir uns als Christen den Segen und Schutz unseres barmherzigen Gottes – uns und der ganzen Menschheit eine friedvolle Zeit..
Im Namen der Vorstandschaft der Hermannus-Gemeinschaft
Winfried Alber
Einen Jahresrückblick soll es auch in diesem Jahr wieder geben, wenngleich er für die verantwortlichen Vorstandsmitglieder eher ernüchternd ausfällt. Corona liegt hinter uns mit seinen unangenehmen Folgen; ein neues Problem macht uns zu schaffen.
Eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen wäre fällig gewesen, musste aber ausfallen, weil wir vergeblich nach Kandidaten Ausschau hielten für die Weiterführung unserer Gemeinschaft. Alter und Krankheit machen einen Wechsel an der Spitze dringend erforderlich, aber junge Kräfte drängen nicht nach – unser leidiges Problem in Altshausen. Aufgeben bzw. Auflösen der HGA möchten wir nicht riskieren, für ein Wiederaufleben gäbe es keine Garantie. Ist auch deshalb nicht angezeigt, weil H.Pfr.Dr.Sproll gerade eine wichtige umfangreiche Arbeit als Voraussetzung für einen Seligsprechungsprozess abgeschlossen hat. In „Supplex libellus“ – Titel der Arbeit – musste Dr. Sproll 9 heroische Tugenden Hermanns herausarbeiten. Dafür verdient er unseren großen Dank und Anerkennung. Wir können ihm nur wünschen, dass er die Früchte seines Einsatzes durch die Würdigung auch an höheren Stellen erfahren darf. Ein Prozess, das steckt schon in diesem Begriff, beinhaltet nun mal ein Fortschreiten und Prüfen durch mehrere Instanzen. Machen wir uns das doch, bitte, bewusst und begleiten wir ihn mit unserem Gebet!
Erfreulich ist, dass die Verehrung Hermanns unverändert anhält, u.a. auch durch Gruppen aus dem Ausland, 2 aus Österreich. Das 4 Fürbittbuch liegt aktuell auf. Führungen auch für Kleingruppen werden gerne angenommen.
Darüber freut sich bestimmt auch unser lieber Pfarrer Josef Schäfer, unser verdienter Gründer der HGA, heute vom Himmel aus an der Seite von Hermann, für den er sich so vorbildlich eingesetzt hat. Am 27. Mai durfte er sein Priesterleben vollenden und seinem Schöpfer zurückgeben. Es gebührt dem Verstorbenen ein großes Vergelts Gott und unsere Treue zum Einsatz für die Verehrung unseres Heimatheiligen.
Abschied nehmen mussten wir auch von unserem langjährigen Verwalter unserer Homepage, von Michael Alber. In einem Nachruf der Vorstandschaft wird deutlich, wie sehr er unserer Gemeinschaft gedient hat.
Aller verstorbenen Mitglieder haben wir bes. gedacht am 24. Sept., dem Todestag von Hermann.
Unser Präses, H.Pfr. Christof Mayer, hat einer großen Gemeinde mit feierlichem Gottesdienst und eindrucksvoller Predigt unseren Hermann von Altshausen vorgestellt. Seine Predigt kann in unserer Homepage nachgelesen werden.
Dass es noch eine Homepage „hermannus contractus.com“ gibt, das verdanken wir Thomas Alber, dem Bruder von Michael. Allerdings musste er der äußeren Gestaltung ein neues Gesicht geben, da er die aufwändige Vorgabe seines Bruders nicht einfach übernehmen konnte. Neu ist dabei auch, dass sich jeder Besucher selbst mit einem Beitrag einbringen kann. Das wäre auch ein Zeichen von Lebendigkeit und der Verehrung Hermanns dienlich.
Hinweisen möchte ich schon heute auf ein besonderes Angebot von Pfr. Dr. Sproll:
Vom 6. – 8. 9. 2024 bietet Pfr. Dr. Sproll in Hochaltingen Exerzitien an über Hermann v. Altshausen.
Hoffentlich viele Interessenten können sich bei mir melden für weitere Infos.
Gleich 2 neue Ansichtskarten zu Hermann dürfen wir vorstellen:
Aufmerksam machen möchte ich auch auf unser Schriftenangebot:
Wünsche/ Bestellungen nehme ich gerne entgegen:
Winfried Alber, Schönenbergstr.14, 88361 Altshausen
Herzlich Willkommen auf unserer Web-Seite über Hermannus Contractus.
Die Hermannus-Gemeinschaft Altshausen möchte mit ihren vielfältigen Informationen zur Faszination an dem genialen Mönch und zu seiner Verehrung beitragen.
Mehr über die Hermannus-Gemeinschaft…

Regelmäßige Besucher unserer Webseite werden sich fragen, warum unsere doch recht ansprechende Homepage plötzlich ein neues Gesicht bekommen hat. Eine traurige Begebenheit bietet den Grund dazu:
Am 25.11.22 verstarb völlig überraschend unser langjähriger Webmaster und Homepage-Designer Michael Alber.
Die Vorstandschaft der HGA hat ihm einen Nachruf gewidmet, den wir als Zeichen unserer Dankbarkeit auch hier öffentlich machen:
Die Vorstandschaft der Hermannus-Gemeinschaft ist fassungslos und tief traurig über den plötzlichen Heimgang unseres Mitglieds Michael Alber, der unsere Homepage nicht nur in
vorbildlicher Weise eingerichtet, sondern diese auch regelmäßig mit viel Liebe und Engagement gepflegt hat.
Wir werden unserem Systemberater Michael, der im Alter von nur 53 Jahren zu seinem Schöpfer heimkehrte, ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren. Im Gebet und in der Hermannus-Verehrung bleiben wir mit ihm verbunden.
Wie sein Bruder, Pfarrer Josef Alber, im Requiem am 1.12.2022 in der Pfarr-und Schlosskirche St. Michael in Altshausen in seiner Ansprache zum Ausdruck brachte, war Michael nicht nur ein Technik-Freak, der sein Hobby in der IT-Branche zum Beruf machte, sondern auch ein überzeugter Christ mit einem unerschütterlichen Auferstehungsglauben. Dementsprechend hat sich seine Liebe zu Gott, zur Gottesmutter und zum seligen Hermann auch in seiner beispielhaften Menschenfreundlichkeit, Zugewandtheit und Hilfsbereitschaft ausgedrückt.
Die Vorstandschaft der Hermannus-Gemeinschaft bedankt sich von ganzem Herzen bei Ihrem Mitglied Michael Alber. Es lässt sich leicht nachvollziehen, dass uns unser im Hintergrund, aber so effektiv arbeitendes Mitglied sehr fehlen wird. Er hinterlässt eine Lücke, die- wenn überhaupt- nur ganz schwer zu schließen sein wird!
Der Herr möge dem Verstorbenen sein Licht, seinen Frieden und die Nähe unseres Heimatseligen Hermannus schenken. Das folgende Zitat stammt vom Sterbebildchen unseres liebenswürdigen Michael Alber.
„Gegrüßet seist du, Maria, hell strahlender Meeresstern! Du bringst der Welt das Licht der Wahrheit und die Sonne der Gerechtigkeit. Auf dich vertrauen wir.“
Hermann der Lahme
Im Namen der Vorstandschaft der Hermannus-Gemeinschaft Altshausen
Pfarrer Christof Mayer, Präses
Dr. Walter Ebner, 2. Vorsitzender
Dieter Vögtle, Schriftführer
Was wir nicht einmal zu hoffen wagten, löste Michaels Bruder Thomas aus eigenem Antrieb mit dem Angebot, die Homepage neu einzurichten, allerdings völlig anders strukturiert.
Eine Übernahme von Michaels ,Werk“ wäre nahezu unmöglich gewesen, weil zu aufwendig konzipiert mit angewandter Informatik in größtem Zeitaufwand an vielen Wochenenden.